Vereinsschitag 2026, oder "Wer hat Angst vor dem schwarzen Hang"
Ein wunderbarer Vereinsschitag liegt hinter uns. Eine kleine aber feine Gruppe von Vereinsmitgliedern traf sich am 14.03. früh Morgens am Bahnhof in Schlins. Die Wettervorhersage meinte es nicht gut mit uns, deshalb sind kurzfristig noch einige abgesprungen. Der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Die Truppe schaute mit voller Vorfreude auf den bevorstehenden Tag und schon die Zugfahrt zeugte von einer sehr stimmigen Zusammensetzung der WSV Abordnung mit einem gemeinsamen Ziel - ein schöner Schitag am Arlberg.
So war es nicht verwunderlich, dass auch die Schwünge im Schnee in St. Anton und St. Christoph alle gemeinsam gemacht wurden. Die Anzahl erlaubte es sogar gemeinsam in den Gondeln und Liften zu fahren, was das Erlebnis noch verschönerte.
Das Glück auf unserer Seite, öffnete sich schon nach den ersten Fahrten unerwartet die Wolkendecke und die Sicht verbesserte sich umgehend. So konnten wir die gut präparierten und wenig befahrenen Hänge am Arlberg sehr gut nutzen und unsere Kanten durch den Schnee ziehen. Die Stärkungen während der Gondelfahrten (Mannerschnitten und Walnusselixier) brachten und gestärkt und zufrieden durch den Vormittag, ohne Gedanken an eine Einkehr. Sogar die Weltcup Damenabfahrt trauten wir uns gemeinsam runter, auch wenn wir den schönsten Teil durch ein geschicktes Manöver umfahren haben. Manche behaupteten es war Absicht, um die schwarze Piste zu umfahren. Jedoch konnte die Absicht nicht aufgeklärt werden.
Nach vielen Pistenkilometern und mit wieder zuziehenden Wolken, beschlossen wir kurz vor 12 die Ulmer Hütte für einen kurzen Zwischenstopp aufzusuchen. Nach einer kleinen Stärkung, wollten wir wieder weiterziehen, jedoch kroch der Nebel beim Öffnen der Eingangstüre schon in die Hütte herein. Die Sicht war weniger als 3 Meter und so suchten wir die Piste nach den Markierungen ab, um in Richtung Crazy Kanguru zu kommen. Die Wand lichtete sich Gott sei Dank nach mehreren Hundert Metern und wir konnten unsere Tour bei normalem Tempo fortführen.
Der Tisch im Crazy Kanguru war vorbereitet und uns erwartete ein ereignisreicher Nachmittag in der Hütte von Mario Matt. Gutes Essen, kalte Getränke, Champagner- und Sektflaschen, tanzende Holländer, zusammenstürzende Türme von Jägermeistern, der Moderator Andi Knoll und ein super DJ versetzten auch unseren Tisch in Feierlaune und so blieben wir bis zum Liftschluss in dem Lokal und hatten jede Menge Spaß.
Den berühmten Moserwirten durften wir jedoch nicht auslassen und, da ihn noch nicht alle kannten in der Gruppe, fuhren wir bei der Dämmerung noch dorthin und sahen uns von etwas außerhalb mit einem kühlen Getränk die tanzende und wankende Menge an. Bei gedämmten Licht gings dann runter ins Tal, wo wir nach einem Absacker zum Bahnhof und mit dem Zug gemeinsam den Heimweg antraten.
Der Ereignisreiche und anstrengende Tag war den Teilnehmern anzumerken und so fielen die meisten nach der Ankunft zu Hause sehr schnell ins wohlverdiente Bett und wer weiß, vielleicht haben der oder die Eine auch noch in der Nacht vom vergangenen Tag geträumt.
Der Vorstand des WSV möchte sich für den sensationellen Schitag bei allen Teilnehmern recht herzlich bedanken. Wir hoffen euch auch das nächste Mal wieder begrüßen zu können, wenn es wieder heißt: Ab auf die Piste, der WSV hat Schitag!"









